Der Begriff "Seifenoper" stammt aus den USA der 1930er Jahre. Damals wurden Radiodramen, die hauptsächlich auf Hausfrauen ausgerichtet waren, von großen Seifenherstellern wie Procter & Gamble gesponsert und produziert. Diese täglichen Serien wurden als "Opern" bezeichnet, weil sie melodramatische Geschichten erzählten, ähnlich wie Opern. Das Medium wechselte später zum Fernsehen, behielt aber den Namen "Seifenoper".
Aus Amerika
Seifenopern sind tagsüber ausgestrahlte Serien mit dramatischem Inhalt, die sich vor allem an ein weibliches Publikum richten. Die Seifenoper entstand in der US-Radioindustrie der frühen 1930er Jahre, als die Werbeagenturen der Seifen-, Toilettenartikel- und Nahrungsmittelindustrie die Aufgabe übernahmen, Programme zu entwickeln, die ein weibliches Publikum ansprechen konnten.
aus dem US-amerikanischen Radio