Das Große Wörterbuch der deutschen Sprache stellt einen Bezug zum volkstümlichen Hauptwort Gackei her. Hier dürfte auch die Wurzel der Entstehung von vergackeiern liegen. Das Gackern des Huhns, und besonders nach dem Legen der Eier sollen die Hühner ja sich durch eifriges Gackern bemerkbar machen, wird in der Wortschöpfung Gackei verdeutlicht, und auch Erwachsene sprechen Kindern gegenüber tatsächlich oft vom Gackei (= Ei)
Eine nicht sicher bestätigte, doch plausible Deutung bringt Heinz Küpper in seinem Illustrierten Lexikon der deutschen Umgangssprache (Band 8, 1984): »vergackeiern […] jn. verulken; dem Lehrer einen Streich spielen. Hergenommen vom Huhn, das gackert, ohne ein Ei gelegt zu haben; weiterentwickelt zur Bedeutung ›irreführen‹.« Wird jemand also vergackeiert, dann wird ihm etwas vorgespielt, dann wird Wirklichkeit nur vorgetäuscht.
Damit wird ja zum Ausdruck gebracht, dass jemand verulkt oder auch irregeführt wird. ... Dieses Wort ist zwar schon seit einiger Zeit, mindestens seit 1900, im Deutschen bekannt und wird im Sinne von veralbern, verulken, einen Streich spielen‹ öfter gebraucht.
Kommt aus dem frühen 1900 und bedeutet eralbern.
Er kommt vom volkstümlichen Hauptwort Gackei