Man erzählt die Geschichte des Verlegers Karl Baedeker, der auf einer Reise den Turm des Mailänder Doms bestieg. Um die Anzahl der Stufen zu ermitteln, legte der Begründer der Baedeker-Reiseführer alle 20 Stufen eine Erbse aus seiner Westen- in die Hosentasche. Oben angekommen multiplizierte er die Erbsen mit 20 und hatte die korrekte Zahl. Auf dem Rückweg machte er es umgekehrt, um sein Ergebnis zu überprüfen
Aus dem Deutschen.
Ich würde das dem Märchen "Aschenputtel" zuordnen. Das Mädchen Aschenputtel war damit beauftragt, Erbsen zu sortieren, und zwar mit allegrößter Genauigkeit. Ebendiese Genauigkeit bis ins letzte Detail, obwohl das völlig nutzlos erscheint, sagt man "Erbsenzählern" nach.
Hier in Uruguay gibt es noch in jedem Shop diese Erbsenzähler. Da kann man noch Stückweise kaufen und somit wird alle abgezählt. Ist ja auch teurer als wenn man ein Paket kauft.
Damit dürfte jemand gemeint sein, der z.B Erbsen aber auch andere kleine Waren nicht nur abwiegt, sondern einzeln zählt, damit der Gegenüber ja nicht zu viel bekommt. Heute ist der Begriff zum Synonym für Geizhälse/ Kleinigkeitskrämer geworden, im Prinzip also negativ besetzt.