Der Oscar des Regisseurs Pavel Talankin wurde am Flughafen in New York von der Sicherheitsbehörde TSA abgenommen und ging auf dem Weg nach Frankfurt verloren.
Erst der Triumph in Hollywood, dann der Schock in Frankfurt: Das ist dem russischen Regisseur Pawel Talankin passiert. Er hatte eine Oscar-Auszeichnung im März für seinen Dokumentarfilm "Ein Nobody gegen Putin" erhalten.
Der Dokumentarfilmer sei am New Yorker Flughafen auf dem Weg nach Frankfurt aufgefordert worden, den Oscar als Gepäck aufzugeben, schrieb sein Kollege David Borenstein auf Instagram. Borenstein zufolge war dem Russen die Trophäe von Sicherheitspersonal abgenommen worden mit der Begründung, sie könne als Waffe an Bord benutzt werden.
Nach der Landung in Frankfurt dann die Überraschung: Die Kiste war nicht mehr auffindbar. Nun gibt es Entwarnung. Nachdem die Lufthansa der Trophäe nach eigenen Angaben vom Freitag wieder habhaft geworden war, kam es am Samstag zur Wiedervereinigung mit ihrem Besitzer Talankin.