Erfunden hat den Begriff die humoristische Zeitung «Der Postheiri», eine Publikation von der Art des heutigen «Nebelspalters», die 1845–1875 von Alfred Hartmann in Solothurn herausgegeben wurde. Der Postheiri machte sich einen Spass daraus, Kantone und Ortschaften mit einem Spitznamen zu versehen.
Erfunden hat den Begriff die humoristische Zeitung «Der Postheiri»
Von all den vielen Postheiri-Namen ist heute fast allein noch «Mostindien» bekannt. Dessen erste Erwähnung findet sich 1853, wo man auf einer Karikatur von Heinrich Jenny zur schweizerischen Eisenbahnpolitik im Hintergrund eine Mostbirne sieht, die mit «Most-India» beschriftet ist. Mit «Indien» hat der Name nicht direkt etwas zu tun (auch damit nicht, dass der Thurgau angeblich eine Gestalt habe, die derjenigen Indiens gleiche, wie oft behauptet wird). Es handelt sich nicht um eine Zusammenfügung von Most + Indien, sondern vielmehr um die Verschmelzung von «Most» mit dem damals bekannten geographischen Begriff «Ostindien» (eine Grossregion in Asien, die weit über den indischen Subkontinent hinausgeht). Ganz entsprechend nannte der Postheiri die Ostschweiz «Mostschweiz» (Most + Ostschweiz) und den Bodensee «Mostsee» (Most + Ostsee) oder «Mostindisches Meer» (Most + Ostindisches Meer).
Dessen erste Erwähnung findet sich 1853, wo man auf einer Karikatur von Heinrich Jenny zur schweizerischen Eisenbahnpolitik im Hintergrund eine Mostbirne sieht, die mit «Most-India» beschriftet ist.
Eine humoristische Zeitung hat diesen Begriff verwendet und andere haben das dann nachgeplappert
In der Schweiz heisst der Kanton Thurgau scherzhaft auch Mostindien. Geschaffen wurde der Begriff von der Redaktion einer humoristischen Zeitschrift.
1. Sagen nicht die (Ost-) Schweizer der Ostschweiz Mostindien, sondern die Schweizer sagen dem Kanton Thurgau Mostindien.
2. Der Obstanbau (Äpfel und Birnen) ist im Kanton Thurgau ein bedeutsamer Teil der Landwirtschaft.
der vielen Äpfel wegen.