wie die Faust aufs Auge
Sie passen nicht zusammen.
Trumps Zollpolitik zeigt wie wenig Vertrauen man in Abmachungen mit ihm haben kann.
Da der US-Präsident Einfuhrabgaben als politisches Allheilmittel ansieht, nutzt er Drohungen mit Zollerhöhungen vielfach, um politischen Forderungen Nachdruck zu verleihen. Das geschieht oft vollkommen unvorhersehbar und uneinheitlich und steht sogar oft im Widerspruch zu kürzlich von der US-Regierung geschlossenen gegenseitigen Zollabkommen mit entsprechenden Ländern. Reale ökonomische Beweggründe für Zollankündigungen, -aussetzungen und -rücknahmen lassen sich nach Expertenmeinungen oft nicht ausmachen, ebensowenig eine stringente Linie, welche Ziele genau verfolgt werden sollen. Von daher reihen sich die jüngsten Androhungen nahtlos in das ein, was vielfach nur noch als US-Zollchaos bezeichnet wird.
Die neu einzuführenden Zölle würden die transatlantischen Beziehungen untergraben und drohten eine "gefährliche Abwärtsspirale" auszulösen, schrieb EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf X. Europa werde geeint und koordiniert bleiben und seine Souveränität weiterhin entschlossen wahren.