Wie kommt die Mine in den Bleistift?

chicoblack007 · 14. April um 22:37

Jeder hat ihn schon mal angespitzt, fallen gelassen und ihm sein schwarzes Herz gebrochen: den Bleistift

Antworten

bs-alf · 15. April um 16:42 · 0x hilfreich

Es gibt keine "Bleistifte" , die Mine ist aus einer Graphitmischung.   8)

 

Das Holz wird in Form gebracht, die Mine herstellt und schließlich beides wie ein Sandwicht zusammenfügt.

Stiltskin · 14. April um 22:58 · 0x hilfreich

Das Holz muss die richtige Härte haben: Fest genug, um die Mine zu halten, und weich genug, damit der Stift gut anspitzbar bleibt. Das Holz wird in flache breite Stücke geschnitten, etwas länger als ein Bleistift und halb so dick. Dort hinein fräst eine Maschine viele dünne parallele Rillen für die Minen.

Für die Minen wird Graphitpulver mit Kaolin gemischt, je mehr desto härter wird der Bleistift. Das breiige Gemisch kommt in eine Presse, die durch eine dünne Öffnung einen endlosen Strang ausstößt. Gleich in die richtige Länge geschnitten, wird das Material im Ofen vorgetrocknet und bei mehr als 1.000 Grad Celsius gebrannt.

 Am Ende wird alles zusammengeführt: Die Minen passen exakt in die Rillen des Holzes, das zweite Brett wird obenauf geleimt und der "Doppeldecker" ist fertig. Der wird nun noch in einzelne Stücke geschnitten werden - rund oder sechseckig im Querschnitt - und abschließend lackiert.
 
 
 
 
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