Die Sage behauptet, dass im Mittelalter, als die Pest in der Stadt wütete, keiner der Bauern der umliegenden Dörfer sich in die Stadt traute, um Lebensmittel dorthin zu bringen. Daher entschloss man sich, die Übergabe von Butter, Milch und Getreide an die Bischofswerdaer vor den Toren der Stadt auf dem nördlich gelegenen Butterberg (dessen Name auch aus dieser Zeit stammen soll) vorzunehmen. Die Bauern brachten ihre Waren per Schiebock dorthin, die Städter holten sie sich per Schiebock dort ab. So wurde die Verbreitung der Krankheit verhindert und die Stadt hatte ihren Spitznamen weg - zumindest der Sage nach.
Der Name kommt von der einrädrigen Holz-Karre, mit der früher Waren transportiert wurden,
die historische und kulturelle Bedeutung der Schubkarren im Alltag und Handel der Stadt Bischofswerda
Durch's Sorbische.
Durch den alten sorbischen Namen, det Pschiebock ausgesprochen wird