60–70% der maximalen Herzfrequenz entspricht einem leichten und lockeren Training, 75–85% ist ein bereits recht anstrengendes Training und ab 85-95% der maximalen Herzfrequenz begibt man sich in den roten Bereich
Bei intensiver sportlicher Betätigung ist die Frequenz, mit der das Herz schlägt, deutlich erhöht. Da die Pulsfrequenz jedoch neben individuellen Faktoren hauptsächlich von der zu erbringende Leistung abhängig ist, unterscheiden sich die durchschnittlichen Puls-Werte in jeder Sportart. Die Trainingspulsfrequenz ist jedoch deutlich höher als der Ruhepuls.
Wer seine optimale Pulsfrequenz nicht genau berechnen, sondern nur eine grobe Richtlinie bestimmen will, kann eine Faustformel benutzen. Diese berücksichtigt jedoch nur das Alter und sollte daher lediglich nur Orientierungshilfe sein. Z.B. lässt sich zunächst die maximale Ausbelastungsfrequenz mit der Formel 220 - Lebensalter abgeschätzen. Die Trainingsempfehlung gibt einen Pulsbereich von 60-75% der maximalen Herzfrequenz vor(Fausstformel 180 - Lebensalter). Eine genauere Berechnung der Trainingsfrequenz kann mit der Karvonen-Formel erfolgen: Trainingsfrequenz = (maximale Herzfrequenz - Ruhepuls) x 0,6 (intensiv 0,75) + Ruhepuls.
Es gibt verschiedene Faustregeln -je nachdem welche Basis gesetzt wird. Geschlecht, Trainingsstand, Alter, Jahreszeit und nicht zuletzt reguläre Abweichungen führen zu ganz verschiedenen Ergebnissen
Maximalpuls = 208 − 0,7 × Lebensalter (in Jahren)