Der 26. April 1986 veränderte die Welt. In Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl nahe der ukrainischen Stadt Prypjat kam es zum ersten katastrophalen Unfall im Nuklearzeitalter – mit weitreichenden Folgen. Die Stadt Prypjat ist bis heute verlassen.
Weite Teile um das Kernkraftwerk sind Sperrgebiet, viele Länder in Europa hatten mit dem nuklearen Fallout zu kämpfen. In der Gegend um Tschernobyl selbst wurden laut Experten rund 600.000 Menschen einer hohen Strahlendosis ausgesetzt.
Laut WHO sind bis heute 150.000 schwer erkrankt. Auch hier wurde die Weltöffentlichkeit nicht sofort informiert. Erst am 29. April 1986 wurde von sowjetischer Seite erstmals von einem "Unfall" in Tschernobyl gesprochen, nachdem am Tag zuvor in einem schwedischen AKW erhöhte Strahlenwerte gemessen wurden.
Fukushime in Japan steht diesem GAU jedoch kaum nach.
Der Super-GAU in Tschernobyl.
Tschernobyl
die Kernschmelze samt Explosion im Reaktorblock 4 des KKWs Tschernobyl