große Unternehmen schalten ein Tochterunternehmen aus NL ein, welches Gewinne an ein weiteres in Irland ansässiges Unternehmen überweist.
Nach den zulässigen Steuerregelungen konnte das Tochterunteernehmen den Steuersitz dann auf die Bermudas verschieben.
Dieses hat ihren Hauptsitz jedoch in einem Steuerparadies wie zum Beispiel den Bermudas, wodurch Steuern in Irland vermieden werden. Da Steuern für die direkte Überweisung an ein Unternehmen mit Hauptsitz in einem Steuerparadies anfallen würden, wird daneben ein Abkommen Irlands mit der Niederlande ausgenutzt. Dieses ermöglicht das Vermeiden von Steuern, indem das Geld zunächst vom ersten irischen Unternehmen in die Niederlande geschickt und schließlich von dort an das zweite irische Unternehmen mit Hauptsitz auf den Bermudas weitergeleitet wird (Dutch Sandwich).
Bei diesem Trick werden zunächst Einnahmen aus Ländern, wie zum Beispiel Deutschland, als Lizenzgebühr an eine europäische Zentrale des Konzerns in Irland gezahlt, welche zur Lizenzgebührverwaltung eingesetzt wird. Dadurch wird der zu versteuernde Gewinn in dem Land, in dem die Einnahmen urprünglich anfielen, reduziert. Damit jedoch nicht einmal der geringe Steuersatz Irlands von 12,5 Prozent auf diese Einnahmen aus Lizenzzahlungen anfällt, wird ein Großteil der Lizenzzahlungen an ein zweites irisches Unternehmen weitergeleitet, das offiziell als der Eigentümer der Lizenzrechte für geistiges Eigentum fungiert (Double Irish).