Die Holzkohle wird während der trockenen Destillation (Pyrolyse) des Holzes ohne Luft bei 450-500°gebildet. Parallel sind verschiedene Harze, Essigsäure, Methanol und Aceton. Es gibt 3 Hauptarten dieses Produktes: schwarz (hergestellt aus Lindenholz, Esel, Erle, Elfenbein), rot (aus Nadelholz) und weiß (aus Eichenholz, wildholz, räucherholz, Birkenholz).
Von der Eisenzeit vor rund 3000 Jahren bis ins 20. Jahrhundert wurde Holzkohle von einem Köhler hergestellt. Der Köhler war zuständig für den Aufbau und Betrieb eines sogenannten Meilers. Das ist eine Art halbkugeliger Ofen, in dem die Verwandlung vom Holz zur energiereichen, pechschwarzen Holzkohle geschieht.
Einen solchen Meiler zu bauen verlangt enorm viel Geschick und Erfahrung. Zuerst wird das Buchenholz aufgeschichtet, danach mit Schichten von Gras, Moos und Lehm bedeckt, so dass der Meiler praktisch luftdicht verschlossen ist. Die für den Verbrennungsvorgang im Inneren nötige Sauerstoffmenge gelangt durch die Poren, winzig kleine Öffnungen im Lehm, in den Meiler. Bei grösseren Meilern werden sorgfältig genau definierte Lüftungskanäle eingelassen, so dass dem Prozess im Meiler immer die richtige Sauerstoffmenge zur Verfügung steht.
Daraufhin wird der Meiler vom Köhler entzündet. Während mehrerer Tage oder Wochen glimmt das Holz im Inneren, wobei dem Holz die gesamte Feuchtigkeit entzogen wird und gasförmige Reaktionsprodukte verbrennen.
Herstellung. Holzkohle wird durch Erhitzen von Holz bei Luftabschluss hergestellt, es entsteht Holzkohle, Holzessig, Holzgas, Holzteer. ... Die Struktur des Holzes verändert sich oberhalb von 400 °C von der fibrillären Struktur des Holzes in die kristalline Struktur von Graphit.
Durch Verkokung von Holz.
Holzkohle wird durch Erhitzen von Holz bei Luftabschluss hergestellt, es entsteht Holzkohle, Holzessig, Holzgas, Holzteer. .
Durch Pyrolyse von trockenem Holz (Erhitzen unter Luftabschluss).