Bei einem Vulkanausbruch wird Asche ausgestoßen. Fliegt sie hoch in die Atmosphäre, kann sie dort abkühlen und ist nicht mehr heiß wenn sie zu Boden fällt.
Wenn die Asche aber nicht heiß genug und zu schwer ist, dann steigt sie nicht auf, sondern wälzt sich über den Boden wie eine große Welle. Die Asche ist immer noch sehr heiß, so dass sie alles verbrennt, aber eben nicht heiß genug um in die Atmosphäre aufzusteigen.
Befindet man sich in diesem Aschestrom, kann man nicht mehr Atmen. Die Asche setzt sich in der Lunge ab und verbrennt sie. Ebenso verbrennt sie die Haut. Die Menschen werden bei lebendigem Leib gekocht.
Bei Austritt aus dem Schlot kann das im Magma gelöste Gas entweichen. Pyroklastische Ströme können dabei dadurch entstehen, daß Gestein und Magma besonders fein zerrissen werden. Die Ausbreitungsgeschwindigkeit kann mehrere hundert km/h betragen. Beispielsweise wurden beim Ausbruch des Mount St. Helens (1980) 1080 km/h erreicht.