Das Bäckerdutzend—13 statt der üblichen 12—hat seinen Ursprung in alten Handelspraktiken. Früher wurden Bäcker streng kontrolliert, und wenn sie zu wenig Ware lieferten, konnten sie bestraft werden. Um sicherzugehen, dass ihre Kunden immer mindestens die vereinbarte Menge erhielten, fügten sie oft ein zusätzliches Stück hinzu. So entstand das „Bäckerdutzend“ als eine Art Absicherung gegen mögliche Strafen.
Es war also weniger Großzügigkeit als Vorsicht, die diese Tradition begründete.
im Mittelalter wurde ein Stückchen Brot oder ähnliches zusätzlich gegeben um gesetzliche Vorgaben mit hohen Strafen nicht durch einen Zählfehler zu reißen