Wie entschied das Europäische Patentamt im Streit von Testbiotech und Max-Planck-Gesellschaft wegen Parkinson-Affen?

Mehlwurmle · 19. Februar um 15:19

Wie entschied das Europäische Patentamt im Streit von Testbiotech und Max-Planck-Gesellschaft wegen Parkinson-Affen?

 

Beste Antwort

Stiltskin · 19. Februar um 18:53 · 1x hilfreich

Gegner des Patents haben die Streichung von Ansprüchen auf gentechnisch veränderte Menschenaffen erreicht. Am Ende eines Rechtsstreits gab eine Beschwerdekammer des Europäischen Patentamts (EPA) einem entsprechenden Einspruch statt. Die Tiere sollten für Versuchszwecke gentechnisch so verändert werden, dass sie Symptome der Parkinsonkrankheit entwickeln. Dies sollte z.B. zur Entwicklung von Medikamenten dienen.

Testbiotech forderten ein vollständiges Verbot der Patentierung von Tieren, da diese Patente im Gegensatz zum Schutz und dem Respekt, den unsere Gesellschaft den Tieren schuldet, stünden, so ein Sprecher von Testbiotech.

Bereits im Vorjahr hatte eine Technische Beschwerdekammer Ansprüche auf Schimpansen und andere Tiere als nicht patentfähig beurteilt. Eine Gemeinschaft von Tier- und Umweltorganisationen und auch die Affenforscherin Jane Goodall hatten sich hier engagiert.

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Pontius · 19. Februar um 15:25 · 0x hilfreich

das Patent der Max-Planck-Gesellschaft muss abgeändert werden (Ansprüche auf gentechnisch veränderte Wirbeltiere werden gestrichen)

 
 

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