Königreich Dänemark und Esten waren die beiden Konfliktparteien
Estnische Heiden und Königreich Dänemark
Die Schlacht von Lyndanisse, die im Jahr 1219 stattfand, war ein entscheidendes Gefecht während der dänischen Eroberung Estlands im Rahmen der sogenannten Livländischen Kreuzzüge.
Die Parteien in der Schlacht von Lyndanisse waren:
Das Königreich Dänemark: Unter der Führung von König Waldemar II. führte die dänische Armee die Kreuzzugsoperationen an, um das Gebiet um Lyndanisse (heute Tallinn, die Hauptstadt Estlands) zu erobern und zu christianisieren.
Die estnischen Heiden: Die lokale estnische Bevölkerung, die zum Teil aus verschiedenen Stämmen bestand, verteidigte ihr Land gegen die dänischen Invasoren. Sie kämpften gegen die Ausbreitung des Christentums und die dänische Herrschaft.
Diese Schlacht ist historisch bedeutsam, unter anderem weil hier laut Legende das dänische Nationalwappen mit den drei blauen Löwen entstand, als ein Banner während der Schlacht fiel und wieder gehisst wurde.
Im Rahmen der Fünften Kreuzzugsbewegung (1217–1221) unterstützte der König der Dänen Waldemar II. Papst Innozenz III. mit einem Feldzug gegen die heidnischen Stämme des Baltikums.
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Im Jahr 1219 landete er mit einem Heer auf dem Gebiet des heutigen Estland.
Nach der siegreichen Schlacht von Lyndanisse, heute Tallinn, am 15. Juni 1219 gründete Waldemar das Bistum Reval, von dem aus die Dänen später ganz Nordestland eroberten und christianisierten.
Königreich Dänemark und die Esten
In der Schlacht von Lyndanisse (1219) standen sich ein königliches dänisches Kreuzfahrerheer unter König Waldemar II. und heidnische estnische Krieger gegenüber.