Es gibt verschieden Theorien über Kaspar Hauser. Die spektakulärste besagt, dass Kaspar Hauser ein badischer Prinz gewesen sei. Er soll bald nach seiner Geburt gegen einen sterbenden Säugling ausgetauscht worden sein, um einem anderen den Weg zum Thron zu ebnen. Kaspar Hauser, der 1828 aus dem Nichts in Nürnberg auftauchte, war nach neuesten Forschungen weder Prinz noch Badener. Vielmehr sei er der hirnkranke Sohn eines katholischen Pfarrers aus Tirol gewesen. Nach diesen Forschungen sei der junge Mann in Ansbach keineswegs das Opfer eines Meuchel-Mörders aus Karlsruhe geworden, sondern von eigener Hand gestorben. Hauser habe sich mit einem Dolch eigentlich nur leicht verletzen wollen, um Aufsehen zu erregen. Doch dabei habe er einen reflex-epileptischen Krampf-Anfall erlitten und quasi aus Versehen Suizid begangen.
Ein Kind, das die ersten Jahre im Wald aufwuchs, ganz genaues weiß man nicht
Ein 1828 in Nürnberg "aus dem Nichts" aufgetauchter Junge, der keine Angaben zu seiner Herkunft machen konnte (oder wollte). Er erregte viel Aufmerksamkeit, sowohl zu seiner Zeit als auch heute noch. Der Wikipedia-Artikel dazu ist sehr ausführlich und interessant.
ein Findelkind
Er wurde in der Biedermeierzeit als "rätselhafter Findling" bekannt.
„rätselhafter Findling“ mit ca.16 in Ansbach gefunden