André Gide war ein bedeutender französischer Schriftsteller, Essayist und Nobelpreisträger, der im 20. Jahrhundert mit seinen Werken wichtige Impulse für die Literatur und das Denken setzte.
Kurzprofil:
- Geboren: 22. November 1869 in Paris, Frankreich
- Gestorben: 19. Februar 1951 in Paris, Frankreich
- Berühmte Werke: Die Falschmünzer (Les Faux-monnayeurs), Die Korrigierte Fassung (La Porte étroite), Tagebücher (Journaux)
- Auszeichnung: Nobelpreis für Literatur 1947
Gide war bekannt für seinen tiefgründigen Stil und seine Erkundung von Themen wie Freiheit, Moral, Selbstfindung und die Komplexität menschlicher Beziehungen. Er setzte sich offen mit seiner eigenen Homosexualität auseinander, was zu seiner Zeit mutig und ungewöhnlich war.
Seine Werke reflektieren oft innere Konflikte und die Suche nach Authentizität. Gide hatte großen Einfluss auf die moderne Literatur und inspirierte viele Autoren, darunter Jean-Paul Sartre und Albert Camus.
Als Persönlichkeit stand er für intellektuelle Offenheit, kritisches Denken und die Herausforderung gesellschaftlicher Konventionen.