Die Patrizier waren in der antiken römischen Gesellschaft die Mitglieder der oberen Schicht oder der aristokratischen Klasse. Sie hatten in der frühen römischen Republik einen privilegierten Status und waren oft in wichtigen politischen Ämtern vertreten. Die Patrizier stammten ursprünglich von den Gründern Roms ab und besaßen große Ländereien, was ihnen wirtschaftliche und soziale Vorteile verschaffte.
Im Gegensatz zu den Plebejern, die die ärmere und zahlreichere Bevölkerung Roms bildeten, hatten die Patrizier Zugang zu bestimmten Rechten und Privilegien, einschließlich der Teilnahme an den politischen Entscheidungsprozessen. Im Laufe der Zeit kam es jedoch zu Konflikten zwischen Patriziern und Plebejern, was zu sozialen und politischen Veränderungen führte, die letztendlich die Machtverhältnisse in Rom beeinflussten.