Als Suffragetten (von englisch/französisch suffrage ‚Wahlrecht‘) bezeichnete man Anfang des 20. Jahrhunderts mehr oder weniger organisierte Frauenrechtlerinnen in Großbritannien und den Vereinigten Staaten (hier war die selbstgewählte Bezeichnung eigentlich suffragist), die vor allem mit passivem Widerstand und mit Störungen offizieller Veranstaltungen bis hin zu Hungerstreiks für ein allgemeines Frauenwahlrecht eintraten. Die Suffragettenbewegung wurde überwiegend von Frauen aus dem Bürgertum getragen.
Der Begriff Suffragetten war ursprünglich von der englischen Presse geprägt worden, um die Wahlrechts-Aktivistinnen herabzuwürdigen, wurde von diesen jedoch erfolgreich für sich selbst vereinnahmt. Im Nachlauf der Bewegung wurde der Begriff erneut abwertend für engagierte Frauenrechtlerinnen verwendet, ähnlich wie heute der Begriff „Emanze“ in seiner pejorativen Bedeutung.
Das sind Frauenrechtlerinnen
In England setzten sich engagierte Frauen, die sogenannten Suffragetten, in den Jahren 1864 – 1869 gegen die Zwangsuntersuchungen von Prostituierten zur Verhütung von Geschlechtskrankheiten ein.
Hatten wir die Frage nicht schon 100 mal? :)
Frauenrechtlerinnen, die Anfang des letzten Jahrhunderts in passiven und aktiven Widerstand traten um ein Frauenwahlrecht zu erhalten.