In Gräbern aus der Zeit etwa 400 v. Chr. fanden Archäologen Abbildungen von Geräten, die zur Nudelherstellung benötigt wurden.
Vermutlich jemand in China
Im Yellow River Delta gelang es einer Gruppe von Archäologen, ein Tongefäß mit den Überresten antiker Nudeln zu finden. Durch die Methode der Radiokohlenstoffanalyse haben Wissenschaftler festgestellt, dass das Alter des Fundes mehr als viertausend Jahre beträgt, und damit den jahrhundertealten Streit abgeschlossen. Gleichzeitig weigern sich Gegner der "chinesischen" Theorie, eine Niederlage zuzugeben. Ihnen zufolge werden chinesische Nudeln aus Hirsemehl hergestellt, und die arabischen und italienischen Gegenstücke werden aus Weizen hergestellt, der vorherrscht. Trotz der Entdeckung chinesischer Forscher können Araber und Italiener daher immer noch behaupten, der Erfinder dieses Mehlprodukts zu sein.
Gemeinhin wird China als "Geburtsort" der Nudel benannt.