Die deutsche Entwicklungshilfe für Indien zielt auf nachhaltige Entwicklung und Armutsbekämpfung ab. Sie unterstützt wirtschaftliches Wachstum durch Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen und schafft Arbeitsplätze. Ein wichtiger Schwerpunkt liegt auf Umwelt- und Klimaschutz, etwa durch Förderung erneuerbarer Energien und Ressourceneffizienz. Zudem verbessert die Hilfe die Bildungsinfrastruktur, besonders für benachteiligte Gruppen, und stärkt die Gesundheitsversorgung, vor allem in ländlichen Regionen. Auch gute Regierungsführung und soziale Teilhabe werden gefördert, um Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu stärken. Dabei arbeitet Deutschland eng mit indischen Partnern und internationalen Organisationen zusammen. So trägt die Entwicklungshilfe zur Verbesserung der Lebensbedingungen in Indien bei und unterstützt globale Nachhaltigkeitsziele.
Der Zweck der deutschen Entwicklungshilfe für Indien, vor allem durch die „Partnerschaft für grüne und nachhaltige Entwicklung“, ist es, Indien als großes Schwellenland bei der Erreichung globaler Nachhaltigkeitsziele zu unterstützen, insbesondere im Klimaschutz, durch Projekte in erneuerbaren Energien, grüner Mobilität, nachhaltiger Stadtentwicklung und Agrarökologie, was sowohl globalen Klimazielen dient als auch Indiens eigene Ambitionen (z. B. Klimaneutralität bis 2070) fördert und die bilateralen Beziehungen stärkt.