Napoleon Bonaparte führte zwischen 1792 und 1815 eine Reihe von Kriegen, bekannt als Koalitionskriege und napoleonische Kriege, um Frankreichs Vorherrschaft in Europa zu sichern. Die wichtigsten Auseinandersetzungen waren der Zweite bis Siebte Koalitionskrieg, darunter der Russlandfeldzug (1812), der Spanische Unabhängigkeitskrieg sowie entscheidende Schlachten wie Austerlitz (1805), Jena/Auerstedt (1806) und Leipzig (1813).
Die wichtigsten Kriege Napoleons:
Dritter Koalitionskrieg (1805): Frankreich gegen eine Allianz aus Großbritannien, Russland, Österreich und Schweden. Höhepunkt war die Schlacht bei Austerlitz, ein großer Sieg Napoleons.
Vierter Koalitionskrieg (1806–1807): Frankreich kämpfte gegen Preußen, Russland, Sachsen und Schweden. Napoleon siegte in der Schlacht bei Jena und Auerstedt.
Fünfter Koalitionskrieg (1809): Frankreich gegen Österreich. Napoleon gewann die Schlacht bei Wagram.
Russlandfeldzug (1812): Ein verheerender Feldzug, bei dem Napoleons Armee durch den russischen Winter und Taktiken der verbrannten Erde fast vollständig vernichtet wurde.
Sechster Koalitionskrieg (1813–1814): Eine Allianz aus Großbritannien, Russland, Preußen, Österreich und Schweden besiegte Napoleon in der Völkerschlacht bei Leipzig.
Hundert Tage und Waterloo (1815): Nach seiner Rückkehr aus Elba wurde Napoleon in der Schlacht von Waterloo endgültig besiegt.