Schwarzerle (Alnus glutinosa)
→ Klassiker für Auen, Moore, Bachufer
Silberweide (Salix alba)
Bruchweide (Salix fragilis)
Sumpfzypresse (Taxodium distichum)
→ bildet Atemknie (Pneumatophoren)
Flatterulme (Ulmus laevis)
Esche (Fraxinus excelsior) (bedingt, nicht bei Dauerstau)
Viele Baumarten vertragen feuchte Böden gut, da sie an nasse Standorte angepasst sind. Besonders bekannt sind Weiden (Salix), die häufig an Flussufern wachsen und Staunässe gut verkraften. Erlen (Alnus), vor allem die Schwarzerle, sind typische Auen- und Moorbäume, die feuchte Böden lieben und durch Stickstofffixierung den Boden verbessern. Eschen (Fraxinus excelsior) wachsen bevorzugt auf nährstoffreichen, feuchten Böden und sind in Auenwäldern verbreitet. Pappeln (Populus) sind schnellwachsende Bäume, die oft in Feuchtgebieten und an Flussufern zu finden sind. Birken (Betula) tolerieren feuchte Standorte, sind aber auch anpassungsfähig an andere Böden. Sumpfzypressen (Taxodium distichum) sind in Europa selten, aber in Nordamerika bekannt für ihre Fähigkeit, in sumpfigen Böden zu gedeihen. Roteichen (Quercus rubra) vertragen feuchte Böden, sofern sie gut drainiert sind. Insgesamt sind Weiden, Erlen, Eschen und Pappeln die wichtigsten Baumarten für feuchte bis nasse Standorte.
Kiefer, Birke, Weide, Erle
Für feuchte Böden eignen sich besonders gut heimische Arten wie Schwarzerle, Weiden (z.B. Trauer- oder Silberweide), Moorbirke, Stieleiche, Fichten (auf anmoorigen Böden), sowie der Tupelobaum und die Flatterulme, die auch mit Staunässe oder wechselnder Feuchtigkeit gut zurechtkommen, während andere wie Hainbuche und Felsenbirne feuchte Standorte tolerieren, aber keine dauerhafte Überflutung mögen.
Nadel- und Laubbäume