Im Frühjahr 2026 wurden infolge der angespannten Finanzlage der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) weitreichende Reformvorschläge und Einsparungsempfehlungen diskutiert, die ein Sparpotential von bis zu 42 Milliarden Euro umfassen. Die FinanzKommission Gesundheit hat hierzu Empfehlungen vorgestellt, um die Finanzen zu stabilisieren und die Beiträge zu stabilisieren. Zu den zentralen Einsparungsempfehlungen gehören ...
Die Empfehlungen kombinieren gesetzliche Einsparungen, digitalisierungs- und prozessbezogene Maßnahmen sowie passgenaue Reformvorschläge der Krankenkassen selbst, um Kosten zu senken, die Beitragsstabilität zu fördern und gleichzeitig Leistungen für Versicherten nicht zu gefährden. Die größten Einsparpotenziale liegen in Krankenhausvergütungen, Arzneimittelkosten und optimierten ambulanten Leistungen.
Die Expertenkommission empfiehlt Einsparungen in Milliardenhöhe bei Krankenhäusern, niedergelassenen Ärzten, der Pharmaindustrie und weiteren Bereichen, um die steigenden Defizite der gesetzlichen Krankenversicherung zu begrenzen.