Hier sind die am häufigsten genannten Punkte, die als "besser" oder als Vorteile der Souveränität nach dem Brexit dargestellt werden:
- Kontrolle der Einwanderung: Durch das Ende der Personenfreizügigkeit kann das Vereinigte Königreich seine Einwanderungspolitik eigenständig steuern. Allerdings ist die Nettozuwanderung, insbesondere von Nicht-EU-Bürgern, nach dem Brexit angestiegen.
- Eigenständige Handelspolitik: Großbritannien kann nun eigene Handelsabkommen mit Ländern weltweit abschließen, ohne auf die Zustimmung der EU angewiesen zu sein. Dies hat jedoch bisher zu keinen signifikanten wirtschaftlichen Vorteilen geführt.
- Regulatorische Autonomie: Die Regierung kann Gesetze und Standards (z. B. im Bereich Fischerei oder Landwirtschaft) unabhängig von der EU anpassen.
- Landwirtschaftliche Reformen: Nach dem Wegfall von EU-Subventionen wurden Agrarsubventionen umgestellt, um umweltfreundlichere Praktiken (z. B. Förderung der Arten biodiversität) zu belohnen.