Das Rebecca-Syndrom bezeichnet eine pathologische Form von Eifersucht, die sich auf den ehemaligen Partner oder die ehemalige Partnerin des aktuellen Partners bezieht. Der Begriff wurde vom englischen Psychoanalytiker Darian Leader geprägt] und bezieht sich auf den Roman „Rebecca“ von Daphne du Maurier. Die dabei auftretenden irrationalen Empfindungen und zwanghaften Gedanken können sich negativ auf die Partnerschaft auswirken. Es handelt sich nicht um eine eigenständige medizinische Diagnose, sondern um einen Begriff der Umgangssprache.
Das Rebecca-Syndrom ist eine intensive, oft zwanghafte Eifersucht auf die früheren Partner des aktuellen Lebensgefährten, auch bekannt als retroaktive oder retrograde Eifersucht, die ohne rationalen Grund besteht und obsessive Gedanken sowie Vergleiche auslöst.