Die Opposition warf Ministerpräsident Luís Montenegro vor, in seiner Amtszeit nicht ausreichend auf soziale und wirtschaftliche Probleme des Landes einzugehen. Kritiker bemängelten oft eine unzureichende Reaktion auf Herausforderungen wie Armut, Arbeitslosigkeit und Korruption. Zudem gab es Vorwürfe bezüglich mangelnder Transparenz und einer unzureichenden Kommunikation mit der Bevölkerung. Diese Vorwürfe sind jedoch kontextabhängig und können je nach politischer Situation variieren.
Die Opposition warf Ministerpräsident Luís Montenegro vor, in einen Interessenkonflikt verwickelt zu sein. Konkret ging es um ein Beratungs- und Immobilienunternehmen, das er 2021 gegründet hatte und das inzwischen von seinen Söhnen geführt wird. Dieses Unternehmen soll von seiner Position als Ministerpräsident profitiert haben, um Verträge mit Privatfirmen abzuschließen. Montenegro bestritt jedoch jegliche Unregelmäßigkeiten und gab keine Informationen über die Kunden des Unternehmens preis.
ein Interessenkonflikt bezüglich eines Unternehmens, das seiner Familie gehört und von Regierungsaufträgen profitiert haben soll