Die Seldschuken waren ein alttürkisches Herrschergeschlecht in Vorderasien ( 1040–1157, in Anatolien bis 1308).
Ein türkisches Herrschergeschlecht.
Der Urvater der Seldschuken hieß auch so, wie das alttürkische Fürstengeschlecht aus dem er kam, nämlich Seldschuk. Seldschuk war ursprünglich das Oberhaupt eines Stammes aus dem türkischen Nomadenverbund der Oghusen. Um 970 löste er sich aus diesem Club und konvertierte mit seinen Gesinnungsgenossen zum Islam.
Im Laufe des 11. und 12. Jahrhunderts schufen die Seldschuken das sogenannte „Groß-Seldschuken-Reich“, das zwischen 1063 und 1092 letztendlich weite Teile Irans, Iraks, Syriens, der arabischen Halbinsel und Anatolien (-> mit Konya als Hauptstadt des anatolischen Seldschuikensultanats) umfasste.
eine von 1040 bis 1194 herrschende türkische Fürstendynastie, die das Reich der Großseldschuken begründete
ein alttürkisches Herrschergeschlecht in Vorderasien