Die Maxi-Prozesse (auch oft Mammutprozesse genannt) waren eine Serie von großen Prozessen, die im Laufe der 1980er Jahre zur Verurteilung von hunderten Angehörigen der sizilianischen Cosa Nostra führten. Mit der Mafia hatten diese Prozesse nichts zu tun.
Im sogenannten Maxi-Prozess standen seit dem 10. Februar 1986 in Palermo gleich 474 mutmaßliche Mafia-Angehörige vor Gericht. Das Signal an die Öffentlichkeit war eindeutig: Die Zeit, in der die für Italien typischen kriminellen Netzwerke ungestört im Dunkeln agieren konnten, sollte endlich vorbei sein.