Der Abessinienkrieg (1935–1936) führte zu schweren Folgen: Italien besetzte Äthiopien und beendete vorübergehend dessen Unabhängigkeit. Die Besatzung war brutal, mit Kriegsverbrechen wie dem Einsatz von Giftgas und Massakern an der Zivilbevölkerung. Die Liga der Nationen zeigte sich machtlos, da sie Italien nicht effektiv stoppen konnte, was ihre Glaubwürdigkeit stark beschädigte. Der Krieg stärkte faschistische Regime, besonders Mussolinis Italien, und ermutigte weitere aggressive Expansionen. International verschärfte der Konflikt die Spannungen zwischen Großmächten und offenbarte die Schwächen des internationalen Systems. Trotz der Besetzung leistete die äthiopische Bevölkerung Widerstand, der später im Zweiten Weltkrieg zur Befreiung beitrug. Insgesamt war der Abessinienkrieg ein Vorbote des Zweiten Weltkriegs und ein Beispiel für das Scheitern kollektiver Sicherheit.
Der Abessinienkrieg (1935–1936) führte zur völkerrechtswidrigen Annexion Äthiopiens durch Italien, verursachte mit schätzungsweise 330.000 bis 760.000 Opfern durch den Einsatz von Giftgas enorme zivile Verluste. Er entblößte das Versagen des Völkerbundes, schwächte dessen Ansehen nachhaltig und signalisierte den Westmächten Mussolinis Aggressivität, was den Weg zum Zweiten Weltkrieg ebnete.