So wurde von Piraten der Tod durch erhängen genannt.
Obwohl die Einnahmen aus der Piraterie sehr groß sein konnten, war die Strafe für überführte Piraten der „Tanz am Hanfstrick” (ein Piratenausdruck für „Hängen”). Die Hinrichtung war ein öffentliches Ereignis, in London fand sie zum Beispiel immer am „Exekutions-Dock” in Wapping statt. Die verurteilten Piraten wurden in einer Prozession, angeführt von einem Offizier, von ihrem Gefängnis zum Hinrichtungsplatz geführt. Nach einer religiösen Zeremonie durfte sich der verurteilte Pirat noch einmal an die Öffentlichkeit richten, dann wurde er gehängt. Nach der Hinrichtung blieb der Leichnam für drei Gezeiten oder auch länger (als Abschreckung für andere) hängen.
So nannten die Seeräuber es, wenn man jemanden hängte
So nannten die Seeräuber es, wenn man jemanden hängte.