Das Projekt „La Operación“ war eine Zwangssterilisationskampagne in Puerto Rico (1950er–1970er Jahre), gefördert von US-Regierung und lokalen Behörden. Ziel war es, die Bevölkerungszahl zu senken, um wirtschaftliche Entwicklung und Industrialisierung („Operation Bootstrap“) zu fördern. Viele Frauen, vor allem aus armen Regionen, wurden sterilisiert – oft ohne volle Zustimmung. Schätzungen zufolge betraf das bis zu einem Drittel der gebärfähigen Frauen. Das Programm verletzte massiv die reproduktiven Rechte und wird heute als koloniale Menschenrechtsverletzung kritisiert. Der Dokumentarfilm „La Operación“ (1982) machte diese Praxis international bekannt.
Das Projekt „La Operación“ bezeichnet eine staatlich geförderte Kampagne zur Massensterilisation von Frauen in Puerto Rico – vor allem in den 1930er bis 1970er Jahren.