Unter Montanindustrie versteht man die Industrie, die sich mit der Gewinnung und Verarbeitung von mineralischen Rohstoffen beschäftigt. Der Begriff leitet sich vom lateinischen Wort „montanus“ ab, was „zum Berg gehörig“ bedeutet.
Wichtige Bereiche der Montanindustrie:
Bergbau: Abbau von Erzen und Mineralien wie Kohle, Eisenerz, Kupfer, Blei, Zink, Gold oder Silber aus der Erde.
Hüttenwesen: Verarbeitung der gewonnenen Rohstoffe, zum Beispiel das Schmelzen von Erzen zu Metallen (Eisen, Stahl, Kupfer etc.).
Kohleindustrie: Förderung und Verarbeitung von Kohle, die als wichtiger Energieträger und Rohstoff dient.
Bedeutung
Die Montanindustrie war und ist eine Schlüsselbranche für die industrielle Entwicklung vieler Länder, da sie die Basis für die Herstellung von Metallen und Energie liefert. Sie hat großen Einfluss auf Wirtschaft, Infrastruktur und Arbeitsplätze, ist aber auch mit Umweltherausforderungen verbunden, wie Landschaftsveränderungen und Emissionen.
der Bergbau und die damit verbundene rohstoffverarbeitende Schwerindustrie