Häresie bezeichnet im religiösen Kontext eine Lehre oder Überzeugung, die von den offiziell anerkannten Glaubensgrundsätzen einer Kirche oder Religion abweicht.
- Häresie wird oft als Irrlehre oder Glaubensabweichung verstanden.
- In der Geschichte führte Häresie häufig zu Konflikten, Verfolgungen oder Exkommunikationen.
- Beispiele sind im Christentum die Lehren der Katharer oder Arianer, die von der Kirche als häretisch eingestuft wurden.
- Häresie kann bedeuten, dass grundlegende Dogmen, etwa über Gott, Jesus oder die Erlösung, in Frage gestellt oder verändert werden.
Der Begriff zeigt, wie eng Glaubensgemeinschaften ihre Identität mit bestimmten Lehren verbinden und Abweichungen als Bedrohung wahrnehmen.