Das Blindbacken ist eine Technik zum Backen eines Teigbodens oder einer Teighülle, die nachträglich gefüllt werden soll. Dabei soll der Rand aufgehen können, der Boden aber flach bleiben.
Blindbacken ist eine Technik um Teigformen zu backen die anschliessend gefüllt werden sollen.
So kann man z.B. Boden und Rand eines Kuchens formen, den Boden danach mehrfach mit einer Gabel einstechen, Backpapier drauf und mit getrockneten Bohnen oder Erbsen (Kirschkerne oder Reis gehen auch) beschweren. Dadurch kann der Rand aufgehen, der Boden durch das Gewicht jedoch nicht. Außerdem wird durch die Blindfüllung der Rand in Form gehalten.
Nach dem Blindbacken die Blindfüllung entnehmen und durch die eigentliche Füllung ersetzen.
Ein Kuchen ohne Belag backen
Blindbacken ist eine Methode, bei der der Teigboden ohne Füllung oder Belag vorgebacken wird. Dies verhindert, dass der Teig durchweicht oder aus der Form gerät. Damit der Teigboden während des Backens nicht zusammenfällt oder Luftblasen schlägt, wird der er vor dem Blindbacken mit Backpapier bedeckt und mit getrockneten Hülsenfrüchten beschwert. Weil man wegen der Abdeckung den Teig während des Backens nicht sehen kann, wird dieser Vorgang Blindbacken genannt. Die Technik eignet sich vor allem für Tartes und Pies.
Ein Kuchen wird ohne Belag gebacken...
Bei Torten und Pasteten wird das oft gemacht, da die Füllung bzw. der Belag erst auf die vorgebackenen Rohkomponenten aufgetragen werden.
Das wird zum Beispiel bei Mürbeteigen gemacht, die vorgebacken werden sollen, bevor ein Belag darauf kommt.
Beim Blindbacken wird beispielsweise ein Kuchen ohne Belag gebacken - damit der Teig richtig durchbäckt, was bei sehr feuchtem sehr dickem Belag nicht gewährleistet wäre. Wird auch bei Quiches, Tartes etc. gemacht.