Was versteht man im Mietrecht unter Kappungsgrenze?

veggie-gerd · 01. Januar um 23:28

Was versteht man im Mietrecht unter Kappungsgrenze?

Antworten

Sealord · 03. Januar um 09:43 · 1x hilfreich

Kappungsgrenze ist eine Mieterhöhungsbeschränkung auf 20% in 3 Jahren

Husky09 · 02. Januar um 08:35 · 2x hilfreich

Als "Kappungsgrenze" wird im Mietrecht die gesetzliche Regelung bezeichnet, gemäß derer die Miete innerhalb eines Zeitraumes von drei Jahren um insgesamt nicht mehr als 20% erhöht werden darf. Dies bedeutet in der Praxis, dass ein Vermieter nicht nur die ortsüblichen vergleichbaren Mietpreise beachten, sondern auch noch die Kappungsgrenze einhalten muss.

Mehlwurmle · 02. Januar um 06:44 · 2x hilfreich

Als Ergänzung zum Vorposter:

 

Seit der Mietrechtsreform im Jahr 2013 besteht für die Bundesländer die Möglichkeit, in besonders festzulegenden Gebieten, in welchen die Versorgung der Bevölkerung mit Wohnraum kritisch ist, die Mieterhöhung auf 15 % zu begrenzen.

Hiervon haben im Jahr 2014 Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein Gebrauch gemacht, seit 1. Juli 2015 auch Baden-Württemberg.

Bei Mieterhöhungen aufgrund einer vereinbarten Staffel- oder Indexmiete sind die Einschränkungen der ortsüblichen Vergleichsmiete sowie der Kappungsgrenze nicht anzuwenden.

bs-alf · 02. Januar um 05:47 · 2x hilfreich

In einem laufenden Mietverhältnis darf der Vermieter die Miete immer nur bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete erhöhen. Das ist die absolute Obergrenze. Nur wenn die bisherige Miete unter der ortsüblichen Miete liegt, kommt die Kappungsgrenze ins Spiel. Innerhalb von drei Jahren darf der Vermieter die Miete um nicht mehr als 20 Prozent erhöhen

 
 
 
 

Schlaufuchs-Suche

 
Suchbegriff

WIR BEZAHLEN DICH FÜR DEINEN BESUCH
Schon mehr als 1.000.000 Euro ausgezahlt.
0,2¢ pro Aufruf | € 1,00 pro Referral | kostenlos | mehr Infos
mit seit 1999 🗙