Optimale Bedingungen für Borkenkäfer:
Hohe Temperaturen von 25–30 °C beschleunigen die Entwicklung stark. Trockenheit und geringe Luftfeuchtigkeit schwächen Fichten, der Harzfluss sinkt und die Abwehr bricht ein. Wenig Niederschlag fördert die Ausbreitung, feuchte Sommer bremsen sie.
Baum- und Waldfaktoren:
Geschwächte Fichten durch Trockenstress, Sturm, Schneebruch oder Windwurf sind besonders anfällig. Dichte, gleichaltrige Fichtenmonokulturen erleichtern Massenbefall. Warme, besonnte Waldränder bieten ideale Brutbedingungen. Frisches Brutmaterial wie gefällte oder umgestürzte, nicht entrindete Fichten zieht Käfer an.
Holzbedingungen:
Niedriger Harzdruck schwächt die Abwehr. Moderat feuchte, nicht nasse Rinde begünstigt Larven- und Pilzentwicklung. Holztemperaturen über 20 °C beschleunigen Eiablage und Entwicklung.
Folgen:
Der Entwicklungszyklus verkürzt sich deutlich, es entstehen bis zu 3–4 Generationen pro Jahr. Geschwächte Bäume und viel Brutmaterial fördern Massenvermehrungen.
langanhaltende Trockenheit, warme Temperaturen und vorgeschädigte Fichtenaltbestände
Optimale Lebensbedingungen für Borkenkäfer (insbesondere den Buchdrucker) sind durch Trockenheit, Hitze und ein großes Angebot an geschwächten Nadelbäumen (vor allem Fichten)<!--TgQPHd||[]--> gekennzeichnet
trockene Nadelwälder