"Displaced Persons" (DPs) sind Menschen, die aufgrund von Konflikten, Kriegen, Verfolgung oder anderen Krisensituationen gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen, aber nicht in der Lage sind, in ihr ursprüngliches Land zurückzukehren.
Eine vertriebene Person.
Ein "Displaced Person" (abgekürzt: DP) bezeichnet eine Person, die während oder nach einem Konflikt, einer Katastrophe oder aus anderen Gründen gezwungen wurde, ihren Wohnort oder ihr Herkunftsland zu verlassen. Der Begriff wurde insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg geprägt, um die Millionen von Menschen zu beschreiben, die durch Krieg, Verfolgung oder Vertreibungen heimatlos geworden waren.
Viele von ihnen waren Kriegsgefangene, ehemalige Zwangsarbeiter, Holocaust-Überlebende oder Personen, die aufgrund von Grenzverschiebungen und politischen Veränderungen nicht in ihre ursprünglichen Heimatländer zurückkehren konnten. Organisationen wie die United Nations Relief and Rehabilitation Administration (UNRRA) und später die International Refugee Organization (IRO) kümmerten sich um die Unterstützung und Umsiedlung dieser Menschen.
Zivilpersonen, welche sich in Folge eines Krieges außerhalb ihres Heimatlandes aufhalten (von freiwilliger Flucht über Deportationen bis hin zu Kriegsgefangenen) und nicht ohne Hilfe in ihr Land zurückkehren können oder sich neu in dem Land ansiedeln können