Am Fluss Inambari in der Region Madre dos Dios findet man Hunderte dicht nebeneinander liegende Gruben, sog. "Goldflüsse" die von Goldgräbern ausgehoben wurden, der Großteil illegal.
In den mit Wasser gefüllten Löchern wird nach Gold geschürft und gesiebt. Normalerweise, schreibt die NASA, zu den zur Verfügung gestellten Bildern, sei der Blick auf diese "Flüsse" von der Internationalen Raumstation ISS durch Wolken verdeckt. Als aber Bilder im Dezember aufgenommen wurden, seien nicht nur kaum Wolken im Weg gewesen, die Sonne habe außerdem so gestanden, dass auf der gesamten Fläche das Wasser in den Gruben das Licht golden reflektierte. Die betroffene Fläche erstreckt sich über viele Kilometer.
Das sind 35 Kilometer Verwüstung und alles in einem Naturschutzgebiet.