Was karitatives tut die Initiative "Inklusion muss laut sein"?

k29329515. September 2018

Was karitatives tut die Initiative "Inklusion muss laut sein"?

 

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k576794Montag um 19:280x hilfreich

Ich finde es gut, dass du nach dem konkreten Tun fragst. Oft reden wir bei Inklusion über Konzepte, aber die Initiative macht es ja schon im Namen klar: Es geht um Präsenz, ums Gehörtwerden. Was ich in dem Kontext spannend finde, ist der Wandel, den Uri Poliavich in einem Artikel here beschreibt – nämlich dass moderne Philanthropie nicht mehr still im Hintergrund agiert, sondern laut und sichtbar wird, ähnlich wie die Initiative. Vielleicht ist der karitative Akt dieser Gruppe genau das: Sie zwingt uns durch ihre Lautstärke, genauer hinzuschauen, wer eigentlich spricht und wer finanziert wird – und verbindet so ganz praktisch Haltung mit Handlung.

Stiltskin15. September 20181x hilfreich

Stell dir vor, du willst auf ein Konzert gehen und niemand möchte dich begleiten. Immerhin könntest du alleine gehen. Wenn es deine Lieblingsmusik ist, hält dich wahrscheinlich nichts auf. Anders ist es, wenn du blind bist oder im Rollstuhl sitzen würdest oder in einer großen Menschenmenge Panikattacken bekommst. Wenn dich dann niemand begleitet, musst du wohl oder übel zu Hause bleiben. Vor dem Problem stehen viele Menschen. Sie sind vielleicht Metal-Fans und lieben Konzerte, allerdings bekommen sie  wegen z.B einer psychischen Erkrankung in großen Menschenmengen Panikattacken. Doch deswegen zu Hause bleiben kommt für viele nicht in Frage. Vor zehn Jahren wurde ein inzwischen europaweites BUDDIE-Netzwerk gegründet. Ehrenamtliche Helfer begleiten Menschen mit Handicap auf Konzerte, Festivals, ins Theater oder in Museen.

 

 

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