Sobald eine Gewitterfront oder Gewitterwolke sich näherte, musste der Messner die Kirchturmglocken läuten.
Erste Quelle:
Siegmund Ferdinand: Aus dem Lande der Glaubenseinheit, Verlag von Otto Wigand, Leipzig, 1868
Die Entwicklung des herannahenden Gewitters wird genauestens beobachtet. Sobald das Unwetter nahe genug ist, werden die Kirchenglocken geläutet, denn man sagt, dass die geweihten Glocken die schweren Wolken vertreiben.
eine heute hauptsächlich nur mehr im Alpenraum praktizierte apotropäische Handlung, die dazu diente, Unwetter von Dörfern oder Städten abzuhalten oder wegzutreiben