Vigilantismus (von lateinisch vigilans = wachsam) bezeichnet die Ausübung von Gewalt oder Kontrolle durch Privatpersonen jenseits des staatlichen Gewaltmonopols. Die Akteure – sogenannte Vigilanten – nehmen „das Recht in die eigene Hand“, um vermeintliche Straftäter zu bestrafen oder soziale Normen mit oft radikalen Mitteln durchzusetzen.