Einfach erklären kann man das eigentlich nicht - weil es für uns 3-Dimensonialmenschen halt auch schwer vorstellbar ist. Im Grunde genommen bilden Raum und Zeit in der Raumzeit ein Kontinuum. Die Zeit- und die drei Raumkoordinaten sind eng miteinander verwoben und bilden eine vierdimensionale Raumzeit. Oder einfacher ausgedrückt: ein Objekt kann sich nur zu einem bestimmten Zeitpunkt (eine Koordinate) an einem bestimmten Ort (drei Koordinaten) aufhalten - und nicht zur selben Zeit an zwei oder mehr Orten. Zu zwei und mehr Zeitpunkten an ein und demselben Ort geht natürlich.
ist ein Kunstwort, dass angemessen ein wesentliches Resultat der Relativitätstheorie ausdrückt: Raum und Zeit sind keine Dimensionen mehr, die unabhängig voneinander sind. Wie die Lorentz-Transformation der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) zeigt, bilden Raum und Zeit ein Kontinuum! Die Zeit- und die drei Raumkoordinaten sind eng miteinander verwoben und bilden eine vierdimensionale Raumzeit.
Raum und Zeit existieren nicht weiter als absolute Größen wie in der klassischen Physik, sondern sind selbst dynamisches Objekt.
Diese Raumzeit kann in Abwesenheit von Materie und Energie flach sein. Die Raumzeit ist jedoch im Allgemeinen durch Massen oder allgemein gesagt Energieformen gekrümmt.
Der normale Raum hat drei Dimensionen, mit der Zeit dazu sind es vier Dimensionen.
Unabhängig ist dort nur die Gesamtheit von Raum und Zeit, die Gesamtheit aller Ereignisse, die irgendwo im Raum zu irgendwelchen Zeitpunkten stattfinden, eben die Raumzeit. Wie diese Raumzeit in Zeit und Raum zerlegt wird, variiert von Beobachter zu Beobachter.