Lykanthropie (von griechisch lykos = Wolf, anthropos = Mensch) bezeichnet zwei unterschiedliche Dinge:
Mythologie
In der griechischen Mythologie ist Lykanthropie die Verwandlung eines Menschen in einen Wolf. Der Begriff geht auf König Lykäon von Arkadien zurück, der von Zeus zur Strafe in einen Wolf verwandelt wurde. Diese Vorstellung bildet die Grundlage der Werwolf-Sagen, die weltweit in Märchen und Folklore verbreitet sind.
Klinische Lykanthropie (Psychiatrie)
In der Medizin ist die klinische Lykanthropie (auch Lykomanie genannt) eine seltene Wahnvorstellung. Dabei glauben Betroffene fälschlicherweise, sich in ein Tier – meist einen Wolf – verwandelt zu haben oder verwandeln zu können.
Die Verwandlung von Menschen in Wölfe (Lykos = Wolf; Anthropos = Mensch).