Er galt als einer der ersten Exoplaneten, der direkt abgebildet werden konnte – doch „Dagon“oder Fomalhaut b, hat es offenbar niemals wirklich gegeben, berichten nun Forscher. Ihren Ergebnissen zufolge handelte es sich bei dem angeblichen Himmelskörper im Sternsystem Fomalhaut um eine Staubwolke, die aus der Kollision zweier großer Asteroiden entstanden ist. Durch die fortlaufende Ausdehnung ist die Kollisions-Wolke mittlerweile nicht mehr erkennbar, berichten die Astronomen.
Hier mal ein weiterer Artikel dazu: https://www.wissenschaft.de/astronomie-physik/exoplanet-entpuppt-sich-als-kollisions-wolke/
Ein Exoplanet
Er galt als einer der ersten Exoplaneten.
Das ist ein etwa 25 Lichtjahre entferntes Objekt, das den Stern Fomalhaut im Sternbild Südlicher Fisch umkreist.
ein etwa 25 Lichtjahre entferntes Objekt, das den Stern Fomalhaut im Sternbild Südlicher Fisch umkreist
Als einer der ersten Exoplaneten überhaupt konnte Fomalhaut b direkt abgelichtet werden. Doch inzwischen gibt es das ferne Objekt nicht mehr.
Einer der ersten direkt abgelichteten Exoplaneten ist wieder verschwunden und existierte möglicherweise überhaupt nie. Fomalhaut b (beziehungsweise seit 2015 auch "Dagon") war 2004 erstmals vom Weltraumteleskop Hubble abgelichtet und das Bild 2008 der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Auf Bildern aus dem Jahr 2014 war das vorher noch deutlich zu erkennende Objekt zu ihrer Verblüffung jedoch verschwunden, erklären die Astronomen nun. Inzwischen gehen sie davon aus, dass es sich bei dem Lichtpunkt nie um einen Exoplaneten gehandelt hat, sondern wahrscheinlich um eine expandierende Wolke aus kleinen Staubpartikeln, die Überrest einer gigantischen Explosion gewesen sei.
Fomalhaut b ist ein etwa 25 Lichtjahre entferntes Objekt, das den Stern Fomalhaut im Sternbild Südlicher Fisch umkreist. Sollte es ein Exoplanet sein, wäre er der erste, der direkt im optisch sichtbaren Licht nachgewiesen werden konnte.