Was ist ein Schöffengericht?

faro · 21. Februar um 18:12

Ich habe gehört, dass es als Laie möglich ist bei Gerichtsverhandlungen als "Anwalt der Gerechtigkeit" einen Einfluss nehmen kann. In welchem Ausmaß ist dieser Einfluss? Was genau ist ein Schöffengericht?

 

Antworten

Husky09 · 22. Februar um 09:53 · 0x hilfreich

Ein Schöffengericht besteht aus hauptamtlichen Richtern und Laienrichtern...

tastenkoenig · 21. Februar um 18:29 · 0x hilfreich

Ein Schöffengericht besteht i.d.R. aus einem hauptamtlichen Richter und zwei Schöffen. Ein Schöffe oder auch Laienrichter hat dasselbe Stimmrecht wie der hauptamtlicher Richter. Er ist nur dem Gesetz verpflichtet und daher nicht an Weisungen gebunden. Die beiden Schöffen können daher auch den hauptamtlichen Richter überstimmen.

bs-alf · 21. Februar um 18:24 · 1x hilfreich

Schöffen sind Laienrichter und sie arbeiten Ehrenamtlichf fünf Jahre. Sie sind gewählt und haben nicht nur die Ehre, über Angeklagte zu Gericht zu sitzen, sie sind auch verpflichtet, ihr Amt wahrzunehmen. Mit etwa zwölf Hauptverhandlungen pro Jahr muss jeder rechnen. Sie werden vom Arbeitgeber freigestellt. Bei der Verhandlungen dürfen die Schöffen Angeklagte, Zeugen und Sachverständige befragen, sie haben Akteneinsicht und nehmen an Beratungen sowie Abstimmungen während der Verhandlung teil. Sie entscheiden mit, wenn es beispielsweise um Beweisanträge, Ausschluss der Öffentlichkeit oder Haftbefehle geht. Gemeinsam mit dem Berufsrichter beurteilen sie die Tat des Angeklagten und setzen die Strafe fest.

 
 
 
 

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