Ein Nor’easter ist ein spezieller, kräftiger Wintersturm, der vor allem an der Ostküste Nordamerikas auftritt. Der Name leitet sich von den vorherrschenden Windrichtungen während des Sturms ab: Nordostwinde (englisch „northeast“).
Merkmale eines Nor’easters
- Entstehungsgebiet: Meist über dem warmen Wasser des westlichen Atlantiks vor der US-Ostküste, besonders im Herbst und Winter.
- Winde: Starke Winde aus nordöstlicher Richtung, die oft Sturm- oder Orkanstärke erreichen.
- Niederschlag: Häufig bringt der Nor’easter heftigen Schneefall, Regen oder eine Mischung aus beiden mit sich.
- Auswirkungen: Überschwemmungen, starke Wellen, Küstenerosion und erhebliche Verkehrsbehinderungen sind typisch.
- Dauer: Nor’easter können mehrere Tage andauern und sich entlang der Küste nordwärts bewegen.
Warum sind Nor’easter besonders?
Sie entstehen durch das Zusammentreffen von kalter Luft aus dem Landesinneren mit feucht-warmen Luftmassen über dem Atlantik. Das führt zu intensiver Energiezufuhr und damit zu starken Stürmen.