Das Monotoniekriterium ist ein Werkzeug, um das Wachstumsverhalten einer Funktion oder Folge zu analysieren und spielt eine zentrale Rolle unter anderem bei Grenzwertbetrachtungen, Konvergenz von Reihen und Extremwertproblemen.
Das Monotoniekriterium ist ein mathematisches Werkzeug zur Untersuchung des Verhaltens von Funktionen oder Folgen. Es gibt an, ob eine Funktion oder Folge monoton steigend oder monoton fallend ist. Eine Funktion ff heißt monoton steigend, wenn für alle x1<x2x1<x2 gilt: f(x1)≤f(x2)f(x1)≤f(x2). Sie ist monoton fallend, wenn für alle x1<x2x1<x2 gilt: f(x1)≥f(x2)f(x1)≥f(x2). Das Kriterium hilft dabei, zu erkennen, ob eine Funktion oder Folge ohne Richtungswechsel wächst oder fällt. Es wird oft verwendet, um Extremstellen zu identifizieren oder das Konvergenzverhalten von Folgen zu prüfen. In der Analysis ist das Monotoniekriterium wichtig, um Aussagen über das Wachstum oder den Abfall von Funktionen zu treffen, etwa bei der Untersuchung von Ableitungen oder Grenzwerten. Es ist ein grundlegendes Konzept, das viele Anwendungen in der Mathematik und ihren Anwendungsgebieten hat.