Die Shannon-Zahl ist eine von Claude Shannon im Jahr 1950 berechnete Schätzung für die minimale Anzahl der möglichen Spielverläufe im Schachspiel. Sie wird oft mit angegeben (eine 1 mit 120 Nullen) und soll die enorme Komplexität des Schachspiels verdeutlichen. Hier sind die wichtigsten Fakten: Sie zeigt, dass Schach durch Brute-Force-Methoden (einfaches Durchprobieren aller Möglichkeiten) nicht lösbar ist.
Die Shannon-Zahl ist eine grobe Schätzung der Anzahl aller möglichen Schachpartien, die gespielt werden können. Claude Shannon, ein Pionier der Informationstheorie, schätzte diese Zahl auf etwa 1012010120. Er nahm an, dass eine durchschnittliche Partie rund 40 Züge (80 Halbzüge) dauert und in jeder Stellung etwa 30 legale Züge möglich sind.
Diese Zahl verdeutlicht die enorme Komplexität des Schachspiels und zeigt, warum es unmöglich ist, alle Spielverläufe vollständig zu berechnen oder zu speichern. Die Shannon-Zahl ist ein Symbol für die Herausforderung, Schach mit Computern zu lösen.
Die Shannon-Zahl beschreibt die geschätzte Anzahl möglicher Schachpartien.
eine Abschätzung der Komplexität von Schach bzw. von verschiedenen Schachverläufen